Der schwedische Verteidigungsminister Peter Hultqvist und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg (November 2014), Quelle: http://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_52535.htm

Der schwedische Verteidigungsminister Peter Hultqvist und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg (November 2014), Quelle: http://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_52535.htm
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Nordisch-deutscher Runder Tisch zur Sicherheitspolitik

Normalerweise liegt Schweden in einem ruhigen Teil von Europa. Ich bin mir nicht sicher, ob das immer noch so ist. Im Kielwasser der Annexion der Krim und der russischen Destabilisierung der Ukraine folgt seit geraumer Zeit ein provokantes Auftreten Russlands im Ostseeraum. Das bekommen Schwedens baltische Nachbarn ebenso wie wir Schweden selbst zu spüren.

Jedes Land im Ostseeraum muss für sich entscheiden, wie es mit dieser Situation umgehen will. Schweden hat unter anderem seine Verteidigungsausgaben erhöht. Aber durch die Veränderungen in unserem direkten Umfeld stellt sich auch die Frage, wie wir mit unseren Nachbarn – darunter auch Deutschland – zusammenarbeiten wollen, um der russischen Politik zu begegnen.

Einige Ostseeanrainerstaaten sind Mitglieder der Nato, andere (wie Schweden) nicht. Die meisten, aber nicht alle (wie Norwegen), gehören der EU an. Aber unabhängig davon, auf welchem Fundament die Sicherheitspolitik unserer Länder basiert, gilt es, in schweren Zeiten zusammenzuhalten. Um dies tun und erfolgreich zusammenarbeiten zu können, müssen wir uns, unsere Denkweisen und Beweggründe noch besser als bisher kennen lernen.

Dies war der Hintergrund eines von Schweden finanzierten und von der Stiftung für Wissenschaft und Politik veranstalteten nordisch-deutschen Rundtischgesprächs über die Lage im nördlichen Europa, das Mitte Juni in Berlin stattfand. An ihm nahmen Behördenvertreter und Forscher aus allen nordischen Ländern und Deutschland teil.

Nicht immer öffnet ein Seminar oder ein Rundtischgespräch neue Türen und führt zu neuen Erkenntnissen. Bei diesem Gespräch aber glaube ich, dass alle Teilnehmer, egal, aus welchem Land, merkten, dass dem so war. Grund genug, um über eine Fortsetzung nachzudenken.


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